Die Auswahl zur European Law School erfolgt nach dem ersten Studienjahr.

 

Das Grundstudium wird gemäß § 7 Abs. 1 der Studienordnung absolviert. Bei der Auswahl werden die bis dahin erworbenen Noten, die Abiturleistungen und der persönliche Eindruck im Rahmen eines Auswahlgesprächs berücksichtigt. Im zweiten Studienjahr wird das Hauptstudium absolviert. Das dritte Studienjahr dient der Examensvorbereitung, zusätzlich wird ein Intensivkurs in Europarecht angeboten. Während des Studiums werden an der Juristischen Fakultät außerdem Kurse des Fremdsprachlichen Rechtsstudiums (FRS) angeboten. In der schriftlichen Pflichtfachprüfung wird eine Examensklausur durch einen europarechtliche Klausur ersetzt (vgl. § 5 Abs. 3 Satz 2 JAO Berlin).

 

Nach Ablegen der schriftlichen Pflichtfachprüfung beginnt die Auslandsphase. Für das erste Auslandsjahr können die Studierenden zwischen den Universitäten Paris 2 Panthéon-Assas und Rom La Sapienza wählen. Entweder im März oder im September dieses Jahres findet die mündliche Pflichtfachprüfung der deutschen Staatsprüfung statt.

Gleichzeitig entscheiden die Studierenden (zum 1. März des ersten Auslandsjahres), welcher der beiden Auslandsaufenthalte als Schwerpunkt anerkannt werden soll. Dieser fließt zu einem Drittel in die deutsche Examensnote ein. Bei einer Entscheidung für die Maîtrise bzw. die Laurea Magistrale als Schwerpunkt ist das Staatsexamen bereits nach dem vierten Jahr abgeschlossen. Anderenfalls fließt das fünfte Studienjahr, der LL.M. in London, als Schwerpunkt ein.

 

Die European Law School freut sich auch über Bewerbungen von Studierenden, die ihr Studium an anderen Universitäten begonnen haben. Sie müssen spätestens zur Examensvorbereitung an die Humboldt-Universität wechseln.